Stroke-Check

Der Schlaganfall, englisch „stroke”, ist in Deutschland die dritthäufigste Todesursache nach Herzinfarkt und Krebs. Jährlich erleiden 182 von 100 000 Einwohnern einen Schlaganfall. Die Risikofaktoren sind die gleichen wie für einen Herzinfarkt. Beim Schlaganfall handelt es sich um eine plötzlich auftretende Durchblutungsstörung des Gehirns, die Lähmungen, Störungen der Sprache oder anderer Funktionen zur Folge haben kann. In 80 % der Fälle kommt es zu einem Schlaganfall durch einen Gefässverschluss, ähnlich wie beim Herzinfarkt. Ein Schlaganfall wird daher auch als Hirninfarkt bezeichnet. Bei der Hämorrhagie handelt es sich um eine Blutung im Hirn, hervorgerufen durch eine geplatzte Arterie. Ursachen für einen Gehirnarterienverschluss können Gerinnsel sein, welche sich an anderen Orten bilden und von dort aus im Gehirn eine Arterie verstopfen. Solche Orte sind Gefäßengstellen, z.B. an den Halsschlagadern, geschädigte oder veränderte Herzklappen oder nicht an der Herzmuskelarbeit teilnehmende Gebiete des Herzens nach einem Herzinfarkt. Auch können Herzrhythmusstörungen (z.B. Vorhofflimmern) zu Gerinnselbildung führen. Sie können Vorsorge treffen durch Minimierung Ihres persönlichen Risikoprofils und Sie sollten , falls oben beschriebene Symptome auftreten, unmittelbar den Notarzt rufen, denn Zeit ist Hirn. Zur Klärung Ihres Risikoprofils durch entsprechende Untersuchungen, Sonographie der Halsschlagadern, Echokardiographie und Laboruntersuchungen, stehen wir gerne bereit. (IGel-Leistung)

Weiterführender externer Link: Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe